Resilienz - Man hat tatsächlich immer die Wahl


Resilienz bedeutet zurückspringen, abprallen, wieder aufstehen Was unterscheidet Menschen, die früh krank werden, nicht widerstandsfähig sind von anderen, die bis ins hohe Alter gesund bleiben. Hat es etwas mit Resilienz zu tun? Ein Beispiel für außergewöhnliche Resilienz war Viktor Frankl. Er veröffentlichte 1946 ein weltweit erfolgreiches Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen" Er war 1942 mit seinen Eltern und seiner Frau im KZ Theresienstadt und überlebte als einziger seiner Familie nacheinander die Lager Theresienstadt, Ausschwitz und Dachau. Zitat von Viktor Frankl: "Das letzte der menschlichen Freiheit ist die, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen." 

Wie können wir Resilienz trainieren?

Die Kernfrage ist, welche Situation kann ich verändern oder beeinflussen und was liegt außerhalb der Zone der Beeinflussbarkeit? "Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Wie kann ich aus einer Krise gestärkt hervorgehen? Wann und wie kann ich ein Problem als eine Herausforderung sehen? Was kann ich tun, um fit und gesund zu bleiben? Das wichtigste ist wohl klare Ziele zu setzen. Nicht Opfer, sondern Schöpfer der eigenen Welt zu werden. Glauben an Veränderungen. Negative Emotionen vermeiden. Die Emotionssteuerung bedeutet nicht, Gefühle zu unterdrücken. Glück ist auch eine Emotion und demzufolge steuerbar. Resiliente Menschen ergreifen die richtigen Maßnahmen, damit es ihnen emotional wieder gut geht. Sie sind in der Lage negativ empfundene Emotionen hin zu einer positiven Emotion zu steuern. Dazu gehört eine Analysefähigkeit zu entwickeln. Dabei die eigenen Ressourcen intelligent nutzen, d.h. eigenes Gefühlserleben kennenlernen und negatives Empfinden zu identifizieren. Eine bedeutende Trainingsmöglichkeit für die Resilienz sind Achtsamkeitsübungen oder Meditation. Achtsamkeit bedeutet Fokussierung auf das Hier und Jetzt mit möglichst wertfreier Betrachtung der Dinge, die gerade passieren. Psychologische Forschungsergebnisse beweisen: Optimisten sind erfolgreicher und die Fähigkeit zur Resilienz wird als innere Stärke beschrieben. 

Das assoziierte Bild ist das "Stehaufmännchen", das sich aus jeder beliebigen Lage wiederaufzurichten vermag.      

Stehaufmännchen Bild

Resiliente Menschen sind in der Lage Stärke zu zeigen. Das assoziierte Bild gleicht einem Felsen, der jede Brandung abprallen lässt und so allen Negativeinflüssen trotzt.     

Der Glaube dabei ist die stärkste Macht - „Glaube versetzt Berge“. Neben den Gelassenheitsübungen gilt es negative und einschränkende Glaubenssätze loszulassen und hilfreiche Glaubenssätze zu entwickeln. 

Die Realität und somit die eigene starke Persönlichkeit erschaffen wir mit dem, was wir glauben. Der Druck, die Enttäuschung, die Trauer, der Verlust, die Niederlage kann noch so gewaltig groß sein. Wenn ich in der Lage bin, die Realität und somit die eigene Persönlichkeit zu erschaffen mit dem, was ich glaube. Diese Glaubenssätze zu entwickeln, sie einprägen und ständig im Hinterkopf behalten, auch wenn sie einem eine Hausnummer zu groß erscheinen, können unsere Gedanken prägen und das Gehirn in eine Richtung programmieren.

 

Denkt man dabei nur an die Worte, die Viktor Frankl in seinem schwierigen Leben befolgte: „Das letzte der menschlichen Freiheit ist die, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen.“ Man hat tatsächlich immer die Wahl! 

 

Eure


1 Kommentar


  • David

    Wirklich toller Beitrag.


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